Eine erste Bilanz:

Ein Interview von

Alina Aghamiryan  & Sabrina Ziegler (Schülerinnen der SV)

mit unserem neuen 2. Schulleiter Herrn Patrick Ossartschuk

 

  1. Wie war Ihr Start?

Seit Mitte März gab es bereits einen kontinuierlichen Übergang.

Der Start war stressreich wegen der aktuellen Situation mit Corona, aber ansonsten alles positiv wie erwartet

  1. Warum haben Sie sich für den Posten entschieden?

Ich wurde bereits frühzeitig darauf angesprochen, ob diese Stelle für mich grundsätzlich in Betracht kommen würde. Dazu bekam ich zusätzlich positives Feedback von meinen Kollegen, die mich ermutigt haben den Posten anzunehmen.

Ich denke, dass ich in diesem Bereich meine Stärken gut einbringen kann.

  1. Fühlen Sie sich in Ihrem Amt wohl?

Bislang habe ich die Annahme der neuen Stelle nicht bereut. Ich freue mich, dass im Kollegium der Schule eine gute Zusammenarbeit zu spüren ist.

Ich sehe hier großes Entwicklungspotential. In den letzten Jahren sind viele jüngere Kolleg/-innen dazugekommen, etliche ältere Kolleg/-innen sind in den Ruhestand gegangen.

Für das Kollegium und mich wünsche ich mir einen reibungslosen und konfliktarmen Ablauf mit einem positiven Blick in die Zukunft.

  1. Fühlen Sie sich in Ihrer Position bestätigt?

Durch die positive Unterstützung der Lehrkräfte fühle ich dass die Entscheidung richtig war.

  1. Woran arbeiten Sie momentan? Corona?

Meine aktuellen Schwerpunkte sind primär die Organisation des Unterrichtsalltags, die Weiterführung der Digitalisierung und eine bessere Vernetzung zwischen Schülern und Lehrern.

Insgesamt wünsche ich mir, die Qualität der Schule zu steigern und besser zu präsentieren. Die Schule soll unter anderem modernisiert werden. (z.B. Das Streichen der Räumlichkeiten)

  1. Welche Problematik sehen Sie außer Corona aktuell an der Schule?

Ausfälle im Kollegium reißen aktuell Löcher. Neueinstellungen zur Unterrichtsabdeckung sind hier geplant.

An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich beim Kollegium für die Unterstützung bedanken.

  1. Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?

Ich versuche mit einem kooperativen Führungsstil zu arbeiten.

Dabei möchte ich entscheidungsfähig und verantwortungsbewusst agieren.

Dazu zählt auch kompromissbereit zu sein.

Ich befrage und berücksichtige die Meinung vom Kollegium.

  1. Welche Herausforderungen sehen Sie in Ihrem Beruf?

Hier gilt es immer viel zu berücksichtigen. Einzelinteressen sind mit Interessen der Schüler/-innen und Einrichtungen in Einklang zu bringen.

Oftmals bin ich hier in einer vermittelnden Rolle tätig.

Es gibt einiges zu tun und es sind Schritte für die Entwicklung und die Zukunft der Schule zu machen.

Diese Schritte sind allerdings aufgrund zeitlich begrenzter Ressourcen nicht alle auf einmal möglich.

  1. Wie hat Ihr Kollegium auf Ihre Position reagiert?

Ich bekam viel positives Feedback. Ich fühle mich wohl und weiß, dass ich mich auf mein Kollegium verlassen kann.

  1. Was ist an Ihrer Arbeit positiv/negativ?

Zum Glück überwiegen die positiven Dinge, denn ansonsten hätte ich mich auch nicht für den Posten entschieden. Ich kann hier einiges bewegen, Entscheidungen treffen, Ziele realisieren und für eine enge Vernetzung mit Kooperationspartnern sorgen.

Als negative empfinde ich die teilweise sehr hohe Arbeitsbelastung und den Druck wegen der fehlenden Schulleitung auf Position 1.

  1. Was sind die Stärken und die Besonderheiten der Schule?

Dazu fällt mir einiges ein:

  • Überschaubare Größe der Schule mit kurzen Wegen
  • praktische Orientierung sowie praxisnahe Ausbildung
  • Lehrkräfte mit Berufserfahrung (Ärzte, Pädagogen, Psychologen,..)
  • Belange der Schüler stehen im Vordergrund
  • Die Kolleg/-innen sind immer hilfsbereit und haben ein offenes Ohr für die Anliegen der Schüler/-innen
  • Wir leben und vermitteln christliche Werte
  • Unterstützung bei Persönlichkeitsentwicklung
  1. Haben Sie allgemeine Verbesserungsvorschläge für die Schule vorgesehen?

An erster Stelle sehe ich die Digitalisierung und die Modernisierung der Schule sowie die Etablierung der neuen Pflegeausbildung.

  1. Wie sehen Sie die Zukunft der Schule?

Die Schule muss sich zukunftsorientiert zeigen und wettbewerbsfähig bleiben.

Dazu müssen unsere Ausbildungsgänge kontinuierlich qualitativ weiter entwickelt werden.

 

Das Interview wurde durchgeführt am 05.11.2020

Von Alina Aghamiryan ( Schülervertretung SozAss) &

Sabrina Ziegler ( Klassensprechervertretung U1)